Stimmungsvolles Adventskonzert am 4. Dezember 2016

 

Nach intensiver Probenarbeit und vielen organisatorischen Vorbereitungen für unser Konzert

können wir heute sagen, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

Der Endspurt für die Konzertvorbereitungen begann am Samstagvormittag, als sich etliche arbeitswillige Männer an der Kirche trafen, um anschließend mit unterschiedlichen Gefährten (Trecker, Pferdeanhänger und Kastenwagen) auszuschwärmen und die Bühne, größere Mengen Stühle, das Klavier und andere Utensilien heranzuschaffen und teilweise in der Kirche zwischenzulagern.

 

Am Sonntag nach dem Hochamt traf man sich dann wieder, um mit dem eigentlichen Aufbau zu beginnen. Dank vieler fleißiger Hände war das Ganze in einer knappen Stunde erledigt.

 

Ab 14.15 Uhr waren dann die Generalproben für die einzelnen Chöre und die Solisten geplant.

Gleichzeitig wurde für diejenigen, die gerade Pause hatten bei Esters Kaffee und Kuchen angeboten.

Um 16.30 Uhr wurde es dann ernst. Obwohl der Vorverkauf nicht sehr gut gelaufen war, wurde die Kirche doch noch fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

 

Nach einem gemeinsam mit der Gemeinde gesungenen Adventslied und einer kurzen Begrüßung durch Pater Johnny fing unser Chor mit dem eigentlichen Konzert an. Mit leichtem Lampenfieber aber hochkonzentriert starteten wir unter der Leitung von Wolfgang Dahms begleitet von Manfred Ysermann am Klavier und Claudia Schouten und Doreen Ingenbleek an der Querflöte mit dem Lied „Tröstet mein Volk“ von Gerhard Rabe.

Der Applaus war zunächst noch etwas zaghaft, nahm aber nach einem Auszug aus der „Missa festiva“ und „Send deinen Engel“ von Michael Schmoll sowie dem kraftvollen „Magnificat“ von Alan Wilson deutlich zu. Eine sehr stimmungsvolle Version von „Es kommt ein Schiff geladen“ von Paul Naberfeld und „Ein Licht erscheint in dunkler Nacht“ von Francesco Manfredini rundeten unseren Vortrag ab.

 

Die beiden Flötistinnen vertieften mit der „Triosonate G-Dur III und IV“ von Johann Joachim Quantz eindrucksvoll die adventliche Stimmung. Auch die beiden besinnlichen Vorträge von Anneliese Deckers und Sabine Oude-Hendrikman fügten sich hier sehr gut ein.

 

Dann waren die Damen vom Frauenchor aus Griethausen an der Reihe. Mit einem Medley aus dem „Poporatorim Luther „, dem „Vater unser“ von Hanne Haller sowie drei anderen Adventlichen Liedern gaben sie eine überzeugende Vorstellung ihres Könnens. Wahre Frauenpower war dann aber angesagt. Zusammen mit den Frauenstimmen des Kirchenchores Sevelen sangen die Damen

„Über dunklen Feldern“ von Klaus Heizmann und „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy. Ein wirklich überwältigendes Klangerlebnis.

 

Völlig ungewöhnliche Töne für ein katholisches Gotteshaus waren im Anschluss daran zu hören. Die beiden aus Syrien stammenden Flüchtlinge Aras und Gihad Omar – von denen einer in Sevelen wohnt – spielten mit Violine und Buzuka begleitet von Wolfgand Dahms am Klavier zunächst das „Menuett in G-Dur“ von Johann Sebastian Bach und anschließend allein zwei Stücke aus ihrer orientalischen Heimat, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Es sollte ein Zeichen von Verständigung und gegenseitiger Toleranz sein und ist so wohl auch bei Allen aufgenommen worden.

 

Natürlich dürfen bei einem solchen Konzert die Männerstimmen nicht fehlen. Die Herren des MGV „Liedertafel“ Uedem zusammen mit den Männerstimmen unseres Chores trugen trotz manchmal etwas schwieriger Probenarbeit ihr Programm in überzeugender Manier vor. Gesungen wurden. „Friede“ von Friedrich Mans, „Sancta Maria“ von Johannes Schweitzer, „Im Advent da brennen Kerzen“  von Robert Pappert, „The Rivers of Babylon“ nach einem Satz von Gus Anton sowie der „Hymnus“ von Friedrich Silcher.

 

Den Dankesworten unseres Vorsitzenden Jüppi Paulus folgte eine Soloinlage des aus Materborn stammenden Baritons Wilhelm-Jakob Knechten mit dem Udo-Jürgens-Song „Ich glaube“.

 

Den machtvollen Abschluss des Konzertes bildete  dann aber der gemeinsam von allen Beteiligten

inklusive der Instrumentalisten vorgetragene Titel „Jerusalem du heilige Stadt“ von Stephan Adams.

Das Publikum bedankte sich bei uns mit stehendem Applaus, so dass wir  nach dem gemeinsamen

Schlusslied nochmals „Jerusalem“ als Zugabe geben durften.

 

Auch wir bedanken uns bei allen Zuhörern für ihr Kommen und bei allen, die durch ihren Einsatz

zum Gelingen unseres Adventskonzerts beigetragen haben.

Es wird uns Ansporn sein, mit unserer musikalischen Arbeit fortzufahren und ähnliche Veranstaltungen auch weiterhin anbieten zu können.

 

Hans-Wilh. Gartz

-Schriftführer -

 

Bilder vom Adventskonzert
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